(ohne Artikel; unflektiert; ohne Plural) Nordost:
a.) (besonders Seemannssprache, Meteorologie) Nordosten (1) (gewöhnlich in Verbindung mit einer Präposition); Abkürzung: NO
b.) (als nachgestellte nähere Bestimmung vor allem bei geografischen Namen)
West:
a.) (besonders Seemannssprache, Meteorologie) Westen (gewöhnlich in des westlichen Teils oder zur Kennzeichnung der westlichen Lage, Richtung: S;
b.) als nachgestellte nähere Bestimmung bei geografischen Namen o. Ä. zur Bezeichnung des westlichen Teils oder zur Kennzeichnung der westlichen Lage, Richtung
Herkunft: spätmittelhochdeutsch west, gebildet in Analogie zu Nord, Süd
(ohne Artikel; unflektiert; ohne Plural) Ost:
a.) (besonders Seemannssprache, Meteorologie) Osten (gewöhnlich in Verbindung mit einer Präposition)
b.) als nachgestellte nähere Bestimmung bei göstlichen Teils oder zur Kennzeichnung der östlichen Lage, Richtung; Abkürzung: O;
Herkunft: spätmittelhochdeutsch ōst, gebildet in Analogie zu Nord und Südeografischen Namen o. Ä. zur Bezeichnung
(hier ohne Artikel) Nord:
a.) (besonders Seemannssprache, Meteorologie) Norden (gewöhnlich in Verbindung mit einer Präposition)
b.) (nachgestellte nähere Bestimmung bei geografischen Namen o. Ä.) als Bezeichnung des nördlichen Teils oder zur Kennzeichnung der nördlichen Lage, Richtung; Abkürzung: N;
Herkunft: mittelhochdeutsch nort, althochdeutsch nord, ursprünglich = weiter nach unten (Gelegenes); Grammatik: ohne Artikel, unflektiert, ohne Plural
(ohne Artikel; unflektiert; ohne Plural) Süd:
a.)
(besonders Seemannssprache, Meteorologie) Süden (gewöhnlich in Verbindung mit einer Präposition)
b.)
als Bezeichnung des südlichen Teils oder zur Kennzeichnung der südlichen Lage, Richtung; Abkürzung: S
Herkunft:
mittelhochdeutsch sūd = Süd(wind), zu mittelniederländisch suut = im, nach Süden (seit dem 15. Jahrhundert in der Form süd unter Anlehnung an die niederländische mundartliche ü-Aussprache), Herkunft ungeklärt, vielleicht nach oben (= in der Richtung der aufsteigenden Sonnenbahn)